Probleme vs. Lösungen

Seit meinem letzten Beitrag ist einiges passiert.

Ich versuche Euch eine kurze Zusammenfassung zu geben. Ich bin gesund und tauchtauglich. Mein Fusselgolf hat wieder TÜV und knapp 1400 km des Weges zum neuen Ziel liegen hinter uns.

Außerdem hatte ich Euch eingeladen an meinem Vortrag bei Globetrotter teilzunehmen und es hat mich gefreut den Einen oder Anderen zu sehen. Nachdem ich es zunächst bereut hatte die Zusage für den Abend gemacht zu haben, da mehr Aufgaben in Hamburg auf mich zukamen als erwartet, war der Abend am Ende ein toller Erfolg und ein schönes Erlebnis. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass meine Erzählungen abwechslungsreich, amüsant und hilfreich waren. Zum Ende wurden viele Fragen gestellt und wir haben die Zeit bis zur letzten Minute genutzt.

Eine Frage geht mir seitdem immer wieder durch den Kopf: „Was kannst du uns mit auf den Weg geben?“ oder „Was habe ich gelernt, was ich an Andere weitergeben möchte?“

Für mich war besonders in den vergangen zwei Wochen ganz deutlich spürbar, wie anders ich mittlerweile denke. Ich denke selten lange über Probleme nach. Natürlich ärgere ich mich oder bin genervt, wenn mein Auto den TÜV nicht besteht. Ich wechsele aber mittlerweile schnell in den Problembeseitigungsmodus und kümmere mich Schritt für Schritt Lösungen zu finden, die mich zu meinem Ziel bringen.

Der TÜV für meinen Golf ist ein greifbares Beispiel. Rückblickend habe ich ähnlich bei der Beendigung meines Berufes gehandelt. Ich habe darüber nachgedacht, was ich wirklich möchte. Das Ziel war nicht besonders durchdacht. Ich wollte nicht länger in meinem Beruf arbeiten und reisen. Irgendwann habe ich nicht mehr darüber nachgedacht, was alles schief gehen könnte oder warum ich das nicht tun kann oder sollte. Nachdem die Entscheidung getroffen war, habe ich mich Schritt für Schritt mit den auftretenden Fragen beschäftigt und eine Lösung gefunden. So manche Konjunktive treten dann am Ende nämlich gar nicht ein und somit habe ich keine Zeit an sie verschwendet. Meine Art zu denken, hat sich grundlegend verändert.

Das fällt mir in den Gesprächen mit Anderen über meine aktuelle Lebenssituation auf. Nahezu jeder kann mir einen Grund nennen, warum er nicht dasselbe machen kann. Aber ihr denkt doch nicht, dass mir vor zwei Jahren nicht genug Gründe eingefallen wären, die dagegen sprachen? Irgendwann habe ich nicht an die Probleme gedacht, sondern an die Lösungen. Das ist meines Erachtens ein wichtiger Aspekt, warum ich heute auf einer Fähre Richtung Griechenland sitzen kann. Warum ich das plötzlich konnte? Das versuche ich noch in Worte zu fassen.

Gestern habe ich einen Zwischenstopp in Venedig gemacht und diese besondere Stadt genossen und heute morgen mit meinem Auto die Fähre bestiegen. Es tut gut diese Tage für mich zu haben, bevor das nächste Abenteuer beginnt.

2 Gedanken zu “Probleme vs. Lösungen

  1. Liebe Lea, ich bin jetzt ein Abonnent von dir mit meiner „anderen“ email, da meine eigentliche ja gerade garstig abgeschmiert ist. Hoffe du hast meine feedback mail erhalten. Gut zu wissen, dass der tüv geklappt hat. Wunderschön zu sehen, welche impressionen du in Venedig zum foto gemacht hast. Da freut sich meine halbe italienische Seele – sooooo schön!!!!! Sende dir liebe Grüsse, Claudia

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    1. 😅 ich freue mich sehr, dass du mir jetzt ganz offiziell folgst… deine Email ist angekommen und eine Antwort folgt in Kürze. Ich bin wieder voller Dankbarkeit unterwegs und freue mich unsere Welt zu erkunden. Danke für deine Bemühungen!

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