Für mehr Informationen zum Segelboot und ihrer Reise kann ich Euch diesen Blog ans Herz legen:
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Wir nutzten die nächste Flaute und ließen Helgoland hinter uns. Die Elbe hatte uns wieder und kaum erreichten wir die Elbemündung, konnten wir die Segel setzen. In den nächsten drei Tagen verdoppelten wir die Segeltage des ganzen Augustes. Die Elbe war uns deutlich gewogener. Einfach und wunderbar lautlos über das Wasser zu gleiten.
Nach einem Monat unterwegs war es trotzdem seltsam wieder die Elbe zu erreichen. Es fühlte sich an wie der Rückkehr in die Zivilisation. Mehr Menschen, andere Stimmung und anders tickende Uhren… und vor allem ein weiter fallendes Thermometer. Rückblickend hat die Sonne uns nicht allzu oft begleitet, dafür umso häufiger die Heizung.
Wir genossen das Segeln sehr, aber die Windvorhersage wurde kritisch und somit beschlossen wir vorzeitig nach Wedel zurück zu kehren. Entluden die Tardis und kehrten zurück an Land. Es ist herrlich wieder dauerhaft aufrecht stehen zu können, so viel Platz zu haben und bei der Dusche nicht Kleingeld für heißes Wasser einwerfen zu müssen. Mit fehlt allerdings ein wenig der Wind und die Wellen, sowie das Gefühl in einem anderen Universum zu sein.
Jetzt ist es seltsam, wenn der Boden beim Zähneputzen unter meinen Füßen schwankt… Wer wird noch seekrank an Land?
Allerdings habe ich nicht viel Zeit nachzudenken, denn mein sonniges und tierisches nächstes Ziel warten auf mich.
Ich wasche, packe, sortiere und organisiere. Ihr könnt Euch schon zeitnah auf weitere Fotos freuen. Ich bin sicher, dass die nächsten Wochen viele großartige und interessante Erlebnisse mit sich bringen werden.
Mein Segelmonat August hat mich wieder um viele Erfahrungen reicher gemacht. Geduld, Spontanität, über die eigenen Grenzen hinausgehen, Loslassen und Einfachheit.
