Sailing with the redTARDIS – Part 3

Für mehr Informationen zum Segelboot und ihrer Reise kann ich Euch diesen Blog ans Herz legen:

https://masterofsevengates.wordpress.com

Ankunft auf Hallig Hooge: Wir nutzen das erste mögliche Windfenster, um Pellworm hinter uns zu lassen. Hallig Hooge war überraschend weitläufig und strahlte trotzdem typischen Hallig-Feeling aus. Wir verweilten allerdings nicht lange, denn wir hatten einen guten Ausgangspunkt erreicht um nach Helgoland zu fahren. Und plötzlich spielte auch die Windrichtung mit. Wir hatten gar nicht mehr damit gerechnet.

Ich war sehr aufgeregt als es Richtung Helgoland gehen sollte. So eine weite Fahrt mitten auf die Nordsee. Wir haben tatsächlich zehn Stunden gebraucht und mussten den Großteil der Strecke mit Motor fahren. Ich habe fast die ganze Zeit geschlafen. Es war ein tolles Gefühl den Blick über die endlose Nordsee schweifen zu lassen… für ungefähr eine Stunde. Dann fielen mir immer wieder die Augen zu. Aufgrund des Wellenganges fielen eigentlich sämtliche Beschäftigungen wie zum Beispiel Lesen weg, denn dann stellte sich sofort ein flaues Gefühl in der Magengrube ein. Lieber auf das Wasser gucken und dann wieder eine Weile schlafen… und Essen. Nach zehn Stunden auf der Tardis konnte ich auch verstehen, welche Faszination entsteht, wenn plötzlich Land am Horizont auftaucht.

Helgoland hat wirklich seinen ganz eigenen Charme. Natürlich ist die Insel touristisch, aber sobald die Ausflugsschiffe wieder abgefahren sind, entwickelt sich eine ganz eigene Stimmung. ich kann einen Besuch jedem ans Herz legen. Aber bleibt möglichst über Nacht, um dieses Gefühl nach dem Touristenstrom zu erleben. Der Sonnenuntergang und der Blick über die Nordsee vom Oberland sind außerdem wunderschön. Sucht Euch eine der zahlreichen Bänken, nehmt ein Glas Wein mit und genießt!

Ein Ausflug auf die Helgoländer Düne durfte natürlich auch nicht fehlen. Dort hatten wir das Glück eine ganze „Horde“ Seehunde am Strand beobachten zu können. Das Wetter war regnerisch, windig und ungemütlich. Ein wunderbarer Sommertag… Das Privileg diese Tiere dort ein Weile beobachten zu können, war aber absolut fantastisch. Nass und durchgefroren ging es dann wieder zurück in den Hafen auf die Tardis. Der Wellengang schüttelte uns dort ziemlich durch. Das nächste Ziel ist die Elbe. Es wird noch mal spannend, wann wir uns dorthin auf den Weg machen können.

Der Segelmonat August neigt sich dem Ende entgegen und ich werden nicht lange in Hamburg weilen, sondern direkt zu meinem nächsten Ziel eilen, auf das ich mich ganz besonders freue. Ich kann schon mal verraten: Es wird (hoffentlich) wärmer und tierischer.

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